{Rezension} Eine Portion Hüftgold, bitte! // One serving love handles, please!

English part below

Es gibt zu viele tolle Backbücher, findet ihr auch? Jedes mal, wenn ich in einer Buchhandlung bin, könnte ich den ganzen Laden leer kaufen. Was natürlich schnell zur Folge hätte, dass ich unzählige Bücher doppelt habe und ganz schnell auch arm wäre. Also muss ich mich da leider immer zurückhalten.

Und trotzdem: Der BLV Verlag hat mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Zu einem wirklich ganz tollen Backbuch, das Hüftgold-Backbuch!

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Florian Lechner / ISBN 978-3-8354-1313-9 / 24,99 € / BLV Verlag / Gebundenes Buch / Laminierter Pappband / 192 Seiten / 19,3 x 29,6 cm

Inhalt und Rezepte

Das Buch ist wie folgt aufgeteilt:

  • Vorwort
  • Grundwissen des Backens
  • Klassiker mit neuen Variationen
  • Kuchen & Dessert
  • Freche neue Rezepte
  • Fruchtige Kuchen & Tartes
  • Schokoladige Verführungen
  • Herzhaft Gebackenes
  • Rezeptverzeichnis
  • Über den Autor/Über den Fotografen
© Raider / BLV
© Raider / BLV

Auf sehr sympathische Art und Weise schreibt Florian Lechner im Vorwort ein paar Worte zu sich selber und wie er zum Backen gekommen ist. Schon allein dadurch bekommt man richtig Lust, durch das Buch zu blättern und all die tollen Rezepte, die Herr Lechner uns hier präsentiert, sofort nachzubacken.

Was mir persönliches sehr gut gefällt ist, dass der Autor auf den nächsten Seiten ein paar Tipps, Hinweise und Tricks verrät, mit denen das Backen noch mehr Spaß macht und womit man noch bessere Ergebnisse erzielen kann. Außerdem verrät er noch ein paar gelingsichere Grundrezepte, wie z. B. Rührteig oder Streusel. Und diese auch noch in verschiedenen Variationen! Wir haben z. B. Rezepte für Marzipanstreusel oder Mandelmürbeteig.

Nun aber zu den Rezepten! Jede Kategorie wird mit einem kleinen Vorwort eingeleitet damit man in etwa weiß, was auf einen zukommt. Es gibt unzählige tolle Rezepte, hier mal ein paar Beispiele:

  • Zitronentarte „Gin Tonic“
  • Apfelstrudel-Torte
  • Basilikum-Erdbeer-Torte
  • Buchweizen-Torte
  • Lauwarmer Schokoladenkuchen mit Crème-brûlée-Kern
  • Focaccia Haschee
© Raider / BLV
© Raider / BLV

Ich finde schon allein diese kleine Auswahl wahnsinnig verlockend! Das tolle an den Rezeptbildern finde ich, dass die Backwaren nicht geschönt sind auch kein Kuchendesigner am Werk war. Sagt zumindest der Autor. ;) Mir gefallen die Fotos wirklich gut und es ist meiner Meinung nach auch bestimmt kein Hexenwerk, das Nachgebackene ebenfalls so schön zu präsentieren.

Das Rezeptverzeichnis ist alphabetisch und übersichtlich auf einer Seite sortiert. Auf der letzten Seite gibt es dann nochmal ein paar Fakten zum Autor, aber auch zum Fotografen.

© Raider / BLV
© Raider / BLV

Mein Fazit

Das Buch ist definitiv eine Anschaffung wert! Es gibt so viele tolle Rezepte, es ist alles verständlich erklärt und beschrieben. Auch die Gestaltung der Rezepte ist echt schön geworden und zu fast jedem Rezept gibt es auch noch einen kleinen Tipp! :) Dem Autor ist hier wirklich ein kleines Meisterwerk gelungen!

Hab ich eure Neugier wecken können? Dann solltet ihr während des Adventskalenders definitiv mal vorbeischauen. Es könnte sich lohnen. ;)

Natürlich habe ich auch ein Rezept ausprobieren müssen. Und diesmal ist meine Wahl auf etwas herzhaftes gefallen! Hiermit bekommt ihr also das erste herzhafte Rezept hier auf meinem Blog. :)

Es gibt Zwiebelkuchen!

Zwiebelkuchen 2

Zutaten

Für den Teig

  • 200 g Mehl
  • 80 g Butter
  • 50 ml Wasser
  • 1 Ei
  • Salz

Für den Belag

  • 50 g Butter
  • 350 g gehackte Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 ml Weißwein
  • Salz
  • 1 Prise Pimentos
  • 1 Prise Macis (= Muskatblüte)
  • 50 g Sahne
  • 250 g Crème fraîche
  • 2 Eier
  • 4 Eigelb
  • 100 g geriebener Käse (nach Belieben)

Mehl, Butter, Ei, 50 ml Wasser und Salz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und 30 Minuten kalt stellen. Den Teig ausrollen und in die gefettete Quicheform legen.

Für den Belag die Butter in einer Pfanne erhitzen, die gehackten Zwiebeln in der Butter anschwitzen. Die Knoblauchzehe in die Zwiebeln reiben und kurz mit anschwitzen. Das Ganze mit Weißwein ablöschen und einkochen. Die Zwiebelmasse mit den Gewürzen gut abschmecken.

Den Ofen auf 160 °C vorheizen. Sahne, Crème fraîche, Eier und Eigelbe miteinander verquirlen. Die Zwiebelmasse auf dem Teig verteilen. Die Sahnemasse darübergeben. Etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene backen. 10 Minuten vor Ende der Backzeit nach Belieben geriebenen Käse darübergeben.

TIPP: Für einen Speck-Zwiebelkuchen einfach 300 g fein geschnittenen Südtiroler Speck beim Anbraten zu den Zwiebeln geben.

Zwiebelkuchen 3


Now the English part (photos above)

There are so many awesome baking books, right? Everytime when I’m in a book shop I could by every single baking book from it. But that would cause quickly that I’d have many books twice and I’d be poor. So I have to back off myself unfortunately.

Nevertheless: The BLV Verlag supported me with a copy of an awesome book for a recension, the „Love Handles baking book“. But because it’s a German book I’ll leave out the recension in the English part.

But it really is a very good baking book with a wonderful design and many awesome recipes.

And of course I had to try a recipe from it. This time I chose a savory recipe! So that’s the first savory recipe on my blog. :)

We’ll have onion tart!

Ingredients

For the dough

  • 200 g flour
  • 80 g butter
  • 50 ml water
  • 1 egg
  • salt

For the covering

  • 50 g butter
  • 350 g minced onions
  • 1 garlic clove
  • 50 ml white wine
  • salt
  • 1 pinch of pimentos
  • 1 pinch of mace
  • 50 g cream
  • 250 g Crème fraîche
  • 2 eggs
  • 4 egg yolks
  • 100 g grated cheese (as much as you want)

Treat flour, butter, egg, water and salt into a smooth dough and put it in the fridge for about 30 minutes. Roll out the dough and lay it into the oiled quiche pan or springform.

For the covering heat the butter in a pan and sweat the minced onions in it. Grate the garlic into the onions and sweat it too. Deglaze it with the white wine and boil down. Add some seasoning to the onion mass.

Preheat the oven to 160 °C/320 °F. Whisk the cream, Crème fraîche, eggs and egg yolks. Spread the onion mass on the dough, the cream mass over it. Bake it for about 30 minutes. 10 minutes before ending of time spread the cheese over it.

HINT: If you want to make a bacon-onion tart just add 300 g fine minced bacon while roasting the onions.

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