[Travel] Chicago, the windy city! 1/3

English part below

Hier ist er also, mein erster Travel Guide! Ich nehme euch mit nach Chicago, teile meine Erfahrungen mit euch und gebe euch ein paar Tipps und Sachen die ich dort gelernt habe mit auf den Weg! Da es aber doch ein sehr langer Beitrag geworden ist, habe ich ihn in 3 Beiträge gesplittet. :)

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Chicago, the windy city!

Zu allererst möchte ich mit dem kleinen Irrglauben aufräumen, dass Chicago seinen Beinamen ‚Windy City’ daher hat, dass es dort so extrem windig ist. Okay, ja. Es kann dort extrem windig sein, das gebe ich zu. Aber die meiste Zeit war es doch recht normal und so im Durchschnitt nicht viel windiger als z.B. in New York.

Um ehrlich zu sein gibt es mehrere mögliche Erklärungen für den Beinamen, wobei sich die meisten wohl auf folgende berufen. Charles A. Dana war Redakteur bei der New York Sun, welche von 1833 bis 1950 herausgegeben wurde. Er soll einen Artikel geschrieben haben, in dem er Chicago aufgrund seiner Politiker als ‚windy’ bezeichnet, da sie voller heißer Luft stecken. Das einzige Problem hieran ist, dass bisher niemand besagten Artikel finden konnte, nicht einmal das Veröffentlichungsdatum.
Aber das ist eben auch nur eine mögliche Erklärung. Es gibt noch viele weitere!

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Chicago ist meiner Meinung nach eine wunderbare Stadt! Obwohl es eine Weltmetropole und eine riesige Stadt ist, habe ich mich zu keinem Zeitpunkt gestresst gefühlt. Ganz anders als z.B. in Köln oder Berlin. Da versetzen mich die vielen gestressten Menschen meist selbst dann auch in Hektik und ich kann die Stadt dann gar nicht richtig genießen. Aber das Gefühl kam in Chicago kein einziges Mal auf. Keine Menschenmassen, alle sind entspannt und zudem auch noch freundlich. Klar, es ist nur oberflächliche Freundlichkeit, aber immerhin sind die meisten Amerikaner wirklich freundlich. Auch wenn es sie eigentlich überhaupt nicht interessiert wie es euch geht. ;)

Reiseplanung

Solltet ihr euch also dazu entschieden haben nach Chicago zu fliegen, kann ich euch folgende Tipps für die Planung geben.

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Zieht ruhig Vergleichsportale für eure Flugbuchung zu Rate. Doch bucht nicht unbedingt auch über die Seite mit dem günstigsten Preis. Für unseren Flug war das günstigste Angebot von einem Reiseportal, von dem ich noch nie gehört habe. Kurz ein paar Bewertungen gelesen und es war klar: Bloß nicht hier buchen! Ich habe dann einfach bei der Fluggesellschaft direkt geguckt und siehe da, es war pro Person nur 30€ teurer. Also haben wir dort gebucht. So kann man sich wenigstens auch direkt an die Fluggesellschaft wenden wenn eventuell Probleme auftauchen sollten. Die beste Zeit Flüge in die USA zu buchen ist übrigens etwa 53 Tage vor Reiseantritt. ;)

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Überlegt euch, ob ihr ein Hotel, ein Hostel oder eine Ferienwohnung haben möchtet. Hotels sind meiner Meinung nach generell sehr teuer. Wir waren insgesamt 8 Tage dort und hätten für ein Hotel für die Zeit mindesten $1.000 zahlen müssen. Meistens sogar mehr. Und die, die günstiger waren, waren schon ziemlich weit außerhalb der Stadt.

Anders sieht es mit Hostels aus. Die meisten haben lt. Bewertungen mittlerweile einen ziemlich guten Standard und bezahlbarer als Hotels. Da kann man für 8 Tage zwischen $600 – $800 liegen. Man muss sich aber bewusst sein, dass die wenigsten Hostels Privatzimmer haben. Die meisten Zimmer haben 4 Betten oder mehr und da kann es passieren, dass man sich das Zimmer mit Fremden teilen muss. Ist nicht jedermanns Sache. Für mich würde ein Hostel nur für 1-2 Nächte in Frage kommen.

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Eine dritte Alternative ist airbnb. Hier kann man ganze Unterkünfte oder auch nur ein privates Zimmer bei Privatpersonen mieten, die selber in der Stadt auch wohnen. Mein persönlicher Favorit und ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Preislich im Rahmen (wir haben 770€ zusammen bezahlt) und man bekommt einen Einblick, wie andere Menschen so wohnen und kommt in Nachbarschaften, die ihr euch normalerweise nicht anschauen würdet. :)

Denkt dran, dass ihr kein Visum mehr beantragen müsst, sondern ESTA. Das kostet $14 und ihr müsst alle möglichen Fragen beantworten. Tut euch selber den Gefallen und lest alles in Ruhe durch! Nicht, dass ihr noch was falsches angebt. Im Normalfall stellt die Beantragung aber kein Problem dar. :)

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Falls ihr euch einen Mietwagen nehmen wollt, dann bucht den am Besten noch aus Deutschland. Da bekommt ihr dann, auch was Versicherungen angeht, bessere Angebote. :) Es wird jedoch sehr empfohlen, vorher seinen Führerschein übersetzen zu lassen und mit sich zu führen. Denn falls man mal angehalten werden sollte sind amerikanische Polizisten bei sowas wohl wenig erfreut, wenn sie die mitgeführten Papiere nicht lesen können.

Das war der 1. Teil! Im 2. Teil geht es dann um Highlights der Stadt und wie man sich am besten dort fortbewegt. :)

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English part (photos above)

So here it is, my first Travel Guide! I take you with me to Chicago, share my experiences with you and tell you a few tips and things I learned there! But because the post got a bit long I splitted it into 3 posts. :)

Chicago, the windy city!

First of all I want to get rid of the small misbelief that Chicago got its byname ‚Windy City’ because of the reason that this city is so extremely windy. Okay, yes. It really can be extremely windy there. But most of the time it was pretty normal there and on an average not much more windy than for example in New York.

To be honest there are a few possible explanations for this byname. But most of them will probably tell this story. Charles A. Dana was editor of the New York Sun, which was published from 1833 until 1950. It is said that he published an editorial where he labels Chicago as ‚windy’ because of its politicians, as they was ‚full of hot air’. The only problem with this story is, that no one could find this editorial so far, not even the date when it was published.
But it’s only one of many possible explanations!

In my opinion Chicago is a wonderful town! Even though it’s a metropolis and a very huge city I didn’t feel stressed at even one time. So different to e.g. Cologne or Berlin. In this cities all the stressed people make me feel stressed myself and I can’t enjoy the city in all its beauty. But in Chicago I didn’t have this feeling. No mass of people, everyone is relaxed and in addition friendly. Sure, it’s only superficial kindness, but anyway they are very friendly. Even though they’re really not interested in how you are. ;)

Travel planning

So if you decided to fly to Chicago I can give you following tips for the planning.

You can consult comparison portals for your flight booking. But don’t necessarily book over the website with the cheapest flight. For our flight I found the cheapest price on a travel website which I never heard of. I’ve read a few customer ratings and pretty soon was clear: Don’t ever book on this website! I just looked up the prices on the site oft he airline and it only was 30 € dearer per person. So we booked there. And in case of a problem you can contact the airline itself and not a dubious travel site. Incidentally the best time for booking flights to USA is 53 days before you want to start your journey. ;)

Think about where you’d like to stay. Hotel, hostel or holiday apartment. Hotels are really expensive, at least if you want to stay in the city itself. We stayed 8 days there and for a hotel we would have had to pay at least $1.000. Most of the hotels were even more expensive. And the ones which were cheap were really out-of-town.

Different it is with hostels. Most of them have a really good standard if one can trust the ratings and they are more affordable than hotels. In a hostel you could get a price between $600 – $800 for 8 days. But you have to be aware that most hostels don’t have private rooms for two. Most rooms have 4 beds or more and it can happen that you have to share your room with strangers. It’s not something for everyone. For me a hostel would only be possible for 1-2 days.

A third option is airbnb. On this site you can book whole apartments or just a private room from private persons which lives in the town you’d like to travel. Airbnb is my personal favorite and only had good experiences yet. Pricewise it’s really within the scope (we paid 770 € together) and you get an insight in how other people live and in neighborhoods you probably wouldn’t visit. :)

Keep in mind that you don’t have to apply for a visa but for ESTA. It costs $14 and you need to answer all kinds of questions. Do yourself a favor and read everything carefully! Not that you make wrong answers. But normally the application is not a problem. :)

If you want to take a rental car, book it in Germany. Most of the times you’ll get better offers, especially regarding insurances. :) But it is strongly recommended to have a translated driver’s license if yours isn’t in English. Because if the police stops you they probably won’t be so happy about the fact that they can’t read your driver’s license.

This was the first part! The 2. part will be about getting around and the highlights of the town. :)

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