Rosa Himbeer-Traum! [only in German]

Die Reise geht weiter

Während ihr das lest, sitze ich im Flieger rüber nach Neuseeland, wo unser richtiges Abenteuer beginnt! Meine Freundin und ich haben für 2 Monate einen Campervan gemietet, mit dem wir durch Neuseeland fahren und einfach Land und Leute entdecken und auf uns wirken lassen. :)

Der heutige Beitrag kommt von Christina. Sie schreibt normalerweise auf dem Blog Krimi und Keks, aber ihr werdet unter dem Beitrag noch ein bisschen mehr über sie erfahren.

Himbeer-Törtchen_4

Rosa Himbeer-Törtchen mit Lillet-Gelee

Das „Girl of Baking Avenue“ war auf der Suche nach Gastbeiträgen, da helfe ich doch gerne aus und bringe – wie sich das als wohlerzogener Gast gehört – ein leckeres Geschenk für die Gastgeberin mit. Sommer, Sonne, Beerenfrüchte, was liegt da näher, als ein erfrischendes Törtchen zu kreieren? Und als besondere Deko kommt ein gelierter „Lillet Wild Berry“ on top. Wenn Kinder mitessen, sollte das Gelee mit Traubensaft oder Beerenlimo pur gemacht werden, da es schon ordentlich beschwipst ist.

Ein bisschen Zeit steckt zwar hinter diesem rosa Törtchen, aber wer einen Hingucker auf dem Kaffeetisch präsentieren möchte, wird für die Mühe ganz sicher belohnt werden. Zumal für die Deko keine Fingerfertigkeit mit Spritzbeutel und Tülle nötig ist, sondern ein Tortenring und ein ruhiges Händchen völlig ausreichen. ;-) Ein Kuchen ganz nach meinem Geschmack: Überschaubarer Aufwand, keine Spezialzutaten, unkomplizierte Deko – Wow-Effekt inklusive.

Los geht’s, kommt doch mit in die Küche!

Die Zutaten für eine Minitorte mit ca. 18cm Durchmesser: (für eine Springform mit 26cm Durchmesser alle Zutaten verdoppeln)

Himbeer-Törtchen_geschnitten

Biskuitboden

  • 2 Eier, bitte trennen
  • 2 EL kaltes Wasser
  • 60g Mehl
  • 25g Zucker
  • 1/2 Päckchen (=20g) Vanillepuddingpulver oder einfach Speisestärke
  • ein paar Tropfen rote Lebensmittelfarbe, wenn man rosa Böden haben möchte. Aber auch mit ungefärbtem Teig sieht der Kuchen toll aus, ist also kein Muss!

Zuerst Eiweiß mit Wasser zu steifem Schnee schlagen. Den Zucker während des Rührens einrieseln lassen und weiterrühren. Dann die Eigelbe nacheinander und die Speisefarbe hinzugeben. Ganz zum Schluss Mehl und Puddingpulver mischen und auf die Creme sieben. Das Ganze nur mit einem Teigschaber oder Löffel leicht unterheben, nicht mehr aufschlagen, sonst wird der Teig zäh.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform füllen, die Form einmal auf der Arbeitsplatte aufklopfen und in den auf ca. 160 Grad (Umluft) vorgeheizten Backofen schieben. Der Biskuit backt für etwa 20 Minuten auf der unteren Schiene und kühlt anschließend auf einem Gitter gut aus. Am Besten backt man den Biskuit am Tag vorher, dann ist er ausgekühlt und vor allem nicht mehr weich und bröselig, sodass er beim Schneiden nicht auseinanderfällt. Den kalten Biskuit zweimal waagerecht durchschneiden, um drei dünne Böden zu erhalten.

Himbeer-Törtchen_Biskuit

Lillet-Gelee

  • 80ml Lillet blanc
  • 200ml Beerenlimonade (z.B. „Schweppes Wild Berry“)
  • 4 Blatt weiße Gelatine

Lillet und Limo werden in einem kleinen Topf leicht erwärmt und die in Stücke geschnittene Gelatine darin aufgelöst. Dabei mit einem Schneebesen gleichmäßig rühren, damit sich keine Klümpchen bilden. Das noch flüssige Gelee in eine flache, eckige Schale füllen, die mit Frischhaltefolie ausgelegt wurde. Das Gelee kann so ganz leicht samt Folie aus der Form gehoben werden, wenn es fest ist, ohne dass man mit Messer und Co. in der Form herumwursteln muss. Das Gelee am Besten auch über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Himbeer-Törtchen_Gelee

Himbeer-Creme

  • 300g aufgetaute TK-Himbeeren (die frischen sind zu schade, um sie „nur“ zu Püree zu zermatschen)
  • 500g Quark
  • 250g Naturjoghurt – welche Fettstufe es sein soll, bleibt jedem selbst überlassen
  • ca. 50g Zucker
  • 8 Blatt weiße Gelatine

Die Himbeeren werden mit dem Pürierstab zu feinem Püree verarbeitet und das Püree anschließend durch ein feines Sieb passiert, damit die kleinen Kerne entfernt werden.

Die Gelatine in kleine Stücke schneiden und nach Packungsanweisung in etwas kaltem Wasser einweichen. In der Zwischenzeit Quark, Joghurt und Zucker mit der Küchenmaschine oder dem Mixer cremig rühren. Die Gelatine ausdrücken, kurz (!) in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen, bis sie sich aufgelöst hat, dann zuerst mit einem Löffel Creme verrühren und erst dann unter die restliche Creme rühren. Diese gleichmäßig auf drei Schüsseln verteilen und mit dem Himbeerpüree so einfärben, dass drei verschiedene Pink-Töne entstehen. Bis die Creme zu gelieren beginnt, einen der Biskuitböden auf eine Tortenplatte legen und einen flexiblen Tortenring so um den Boden stellen, dass er nicht ganz fest am Teigrand sitzt. Jetzt darf hochgestapelt werden: Die Creme mit dem dunkelsten Pink-Ton auf dem Boden verteilen, kurz fester werden lassen und dann Boden Nummer zwei darauflegen. Die etwas hellere Creme darauf verstreichen und mit dem dritten Boden bedecken, dann mit der hellsten Creme abschließen. Ab in den Kühlschrank und mindestens drei Stunden Wartezeit einplanen.

Die Deko

Das Lillet-Gelee aus der Schale heben und mit einem großen, scharfen Messer in kleine Würfel schneiden. Den Kuchenring vorsichtig mit einem Messer vom Kuchen lösen und die Geleewürfel auf dem Kuchen verteilen. Als Farbtupfer machen sich ein paar frische Himbeeren gut, die locker zwischen die Geleewürfel gelegt werden.

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… und wer hat heute hier gebacken?

Mein Name ich Christina (35) und ich tobe mich normalerweise auf meinem Blog krimiundkeks.de aus. Dort gibt es neben vielen Backrezepten auch Lesetipps für Krimifans. Da ich liebend gerne backe, aber mindestens genauso gerne (Krimis) lese, konnte ich mich nicht für einen reinen Back- oder Literaturblog entscheiden – kurzerhand ist es im Februar 2015 mit krimiundkeks eine Kombination aus Beidem geworden! Beim Backen ist es mir wichtig, dass ich Rezepte erstelle, die jeder auch ohne Fachwissen oder Engelsgeduld nachbacken kann. Backen soll schließlich Spaß machen und einen nicht verzweifeln lassen. Was die Krimis angeht, stelle ich hauptsächlich Regionalkrimis aus dem deutschsprachigen Raum vor. Ich mag es einfach, in die menschlichen Abgründe hinter den idyllischen Fassaden mit Bergen, Meer und kleinen Dörfern zu blicken.

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